Kennt ihr das? Man ist draußen, die Natur ist schön und trotzdem ist nach zehn Minuten die Luft raus. Euer Kind fragt, wann es endlich wieder nach Hause geht. Die Abenteuerkarten sind dafür gemacht, genau diesen Moment zu drehen: 50 kleine Karten, die aus jedem Ausflug eine echte kleine Schatzsuche machen. Egal ob Park, Garten, Wald oder Urlaubsstrand. Ganz ohne Vorbereitung, ganz ohne Technik.

Was sind die Abenteuerkarten und für wen sind sie gemacht?
Die Abenteuerkarten sind ein Kartenset für draußen, eines, das wirklich funktioniert. 50 Entdeckerkarten in vier Kategorien, jede mit einer Aufgabe, die sich spontan und ohne Vorbereitung erledigen lässt. Ob im Park um die Ecke, im Feriengarten oder auf dem nächsten Ausflug: Die Natur liefert alles, was gebraucht wird. Kein Zubehör, keine App, kein Aufladen.
Inspiriert von Montessori- und Waldorf-Pädagogik fördern die Karten Beobachtung, Kreativität und Bewegung. Das Set eignet sich für Kinder von etwa 4 bis 12 Jahren und für 1 bis 10 Kinder gleichzeitig. Damit funktioniert es genauso gut für einen ruhigen Sonntagnachmittag zu zweit wie für den nächsten Kindergeburtstag mit der ganzen Bande.
Alle Fakten auf einen Blick
| Kartenanzahl | 50 Entdeckerkarten |
| Alter | ca. 4-12 Jahre |
| Spielerzahl | 1-10 Kinder |
| Kartenformat | 9 x 12,7 cm |
| Vorbereitung | Keine – kein Zubehör nötig |
| Kategorien | Finden, Testen, Spielen und Geschichten erfinden |
| Einsatzorte | Wald, Park, Garten |
| Geeignet als | Geschenk, Ausflugsbeschäftigung, Kindergeburtstag |
Hier könnt ihr das Suchspiel bei Amazon bestellen
Was steckt konkret drin? Von den 50 Karten entfallen jeweils 15 auf die Kategorien „Finde in der Natur“, „Spiele draußen“ und „Teste oder Experimentiere“ und fünf ganz besondere Karten laden dazu ein, gemeinsam eine Geschichte zu erfinden. Diese Mischung ist kein Zufall: Kein Ausflug wird zum reinen Suchspiel, kein Nachmittag bleibt nur beim Toben. Beobachten, Bewegen, Experimentieren und Erzählen, alles gehört dazu:
- 15× Finde in der Natur (z.B. Moosteppich, Tanzende Wurzeln, Pilz, Blüte)
- 15× Spiele draußen (z.B. Steine stapeln, Steine Zielwerfen, Bewegungsspiele)
- 15× Teste oder Experimentiere (z.B. Baumrinde fühlen, Geräusche raten, Zapfenhaufen erkunden)
- 5× Erfinde eine Geschichte (z.B. Ameisen-Expedition, Ein Baum erzählt…, geheimnisvollen Ort beschreiben)

So wird gespielt
Das Schöne an den Abenteuerkarten? Der Einstieg könnte nicht einfacher sein. Eine Karte ziehen oder aussuchen, gemeinsam lesen, loslegen. Das war’s wirklich. Kein Regelwerk, keine Vorbereitung, keine Liste mit Dingen, die noch fehlen. Einfach raus und anfangen. Die Entdeckerkarten dürfen ab jetzt immer mit auf die Packliste.
Die Karten sind mit 9 × 12,7 cm bewusst großzügig gestaltet. Gut lesbar, angenehm in Kinderhänden und robust genug für echten Outdooreinsatz. Kinder können sie selbst halten und selbst entscheiden, welche Karte als nächste drankommt.
💡 TIPP FÜR ELTERN: Je nach Alter der Kinder oder dem geplanten Ausflugsziel können Eltern vorab eine passende Auswahl an Karten zusammenstellen und nur diese mitnehmen. So lassen sich zum Beispiel für einen Parkbesuch mit Kleinkind eher ruhige Beobachtungskarten auswählen, während für eine Wanderung mit Grundschulkindern auch die Bewegungs- und Experimentkarten gut passen. Außerdem wissen auch die Eltern gut, was im jeweiligen Park anzutreffen ist und welche Karten beim heutigen Ausflug vielleicht nicht ganz zutreffend sind.
Was dabei immer wieder auffällt: Viele Aufgaben dauern länger, als man erwartet, weil sie etwas auslösen. Wer einen Zapfenhaufen baut, bekommt Spaß am Stapeln und Bauen. Wer tanzende Wurzeln sucht, beginnt plötzlich darüber nachzudenken, was alles unsichtbar unter der Erde passiert. Und wer die Geschichte einer kleinen Ameise erfindet, erzählt sie noch auf dem ganzen Heimweg weiter. Klingt schön, oder?
Fünf Beispielkarten quer durch die verschiedenen Kategorien
Wie vielseitig und abwechslungsreich die Karten wirklich sind, zeigen diese fünf Beispiele aus dem Kartenset:
Der Zapfenhaufen
Einen natürlichen Tannenzapfenhaufen finden oder kurzerhand selbst einen bauen. Klingt simpel, entwickelt sich aber fast immer zu etwas Größerem. Erst wird gesammelt, dann gestapelt, dann optimiert. Irgendwann steht da ein kleiner Turm, und alle stehen drum herum und überlegen, ob noch ein Zapfen draufpasst. Genau diese Mischung aus Sammeln, Tüfteln und gemeinsamem Staunen macht die Karte so beliebt.
Die fühlbare Baumrinde
Einen Baum finden, dessen Rinde besonders fasziniert: rau, weich, schuppig, glatt. Was auf den ersten Blick nach einer kleinen Tastübung aussieht, wird schnell zu einem echten Gespräch: Warum fühlt sich diese Rinde anders an als die vom Baum nebenan? Wie alt mag der Baum sein? Kinder beginnen, Wörter für etwas zu finden, das sie vorher nie bewusst angefasst haben und entdecken dabei, wie viel Vielfalt in einem einzigen Waldstück steckt.
Die tanzenden Wurzeln
Wurzeln finden, die sich kunstvoll und unregelmäßig aus der Erde winden und gemeinsam rätseln, wie tief sie wohl reichen. Die Karte lädt dazu ein, etwas zu erforschen, das man eigentlich gar nicht sehen kann. Genau das macht sie spannend: Kinder beginnen zu vermuten, zu diskutieren, sich Geschichten über das auszudenken, was sich unter der Erde verbirgt.
Geschichte einer kleinen Ameise
Eine Ameise bricht auf, um einen sagenhaften Schatz zu finden. Was erlebt sie wohl auf ihrem Weg: welche Gefahren, welche Hindernisse, welche Freunde? Diese Karte gibt nur den Anfang vor, alles Weitere entsteht im Kopf der Kinder. Reihum wird weitererzählt, ergänzt, manchmal auch widersprochen und gelacht. Am Ende steht eine Geschichte, die häufig noch auf dem Heimweg weiterlebt.
Finde ein Insekt
Ein Insekt in der Nähe entdecken und beschreiben. Wie sieht es aus, was macht es gerade, was ist an ihm besonders? Naturbeobachtung ganz ohne Bestimmungsbuch, die trotzdem zu echten kleinen Erkenntnissen führt.

Ideen für den kreativen Einsatz
Weil die Abenteuerkarten keinem festen Ablauf folgen, passen sie sich an Ort, Gruppe und Tag an. Hier ein paar Ideen, wie sie sich besonders schön einsetzen lassen:
Kindergeburtstag im Freien
Jedes Kind zieht reihum eine Abenteuerkarte, die Gruppe löst sie gemeinsam. Kein Aufbau, keine Regelerklärung, kein Gewinner oder Verlierer, dafür jede Menge Bewegung, Lachen und echte kleine Momente.
Schatzsuche mit Sammelmappe
Kinder fotografieren oder skizzieren, was sie entdecken. Am Ende des Ausflugs stellen alle vor, was sie gefunden haben und aus dem Nachmittag wird eine kleine Geschichte, die bleibt.
Urlaubs-Entdecker-Rallye
In unbekannter Umgebung geben die Karten Kindern sofort etwas, worauf sie sich konzentrieren können. Am Strand, im Bergdorf, im fremden Stadtpark. Eine Karte macht aus jedem Ort etwas Besonderes.
Entdeckerkarten passend zum Ausflug zusammenstellen
Vorab passende Karten für die Jahreszeit herauslegen: im Herbst rund um Zapfen und Pilze, im Frühling rund um Blüten und Insekten. Das Set fühlt sich so immer wieder neu an.
Verschenken mit persönlicher Note
Die Abenteuerkarten sind eine Geschenkidee, die sofort einsatzbereit ist: einfach überreichen, Karte ziehen und schon geht das Abenteuer los. Das Schöne daran: Wer schenkt, darf gleich mitmachen. Besonders gut machen sich die Karten auch als Teil eines größeren Wandergeschenks, kombiniert mit anderen kleinen Outdoor-Dingen. Wer dafür noch mehr Inspiration sucht, findet hier passende Geschenkideen für wanderbegeisterte Kinder und Familien.
KURZ ZUSAMMENGEFASST
Die Abenteuerkarten sind ein echter Impuls, der Kinder dazu bringt, ihre Umgebung mit anderen Augen zu sehen. Ob beim entspannten Sonntagsausflug mit einem Vorschulkind, beim Geburtstag mit der ganzen Gruppe oder im Urlaub in einer völlig neuen Umgebung: Karte ziehen, loslegen, staunen. So einfach ist Draußensein. Probiert es aus. Es lohnt sich!































