Wanderung: Stockalperweg


Zusammmenfassung

Eine lange und leichte Rundwanderung in der Region Oberwallis vom Ausgangspunkt aus. Man wandert 34,4 km in ca. 15 Std. mit Einkehrmöglichkeiten. Highlights der Tour sind .


Attribute

34,4 km

leichte Tour

15 Std.

2.319 hm


Highlights

Ort mit Einkehrmöglichkeit Brig Burg, Schloss Stockalperschloß Ort mit Einkehrmöglichkeit Brei Schutzhaus, Unterstand Schallberg Dorf Grund Schutzhaus, Unterstand Taferna Hütte bewirtschaftet, Gasthaus Simplonpass Schutzhaus, Unterstand Alter Spittel Hütte bewirtschaftet, Gasthaus Engiloch Alm, Hirtenunterkunft Mäschihüs Ort mit Einkehrmöglichkeit Egga Ort mit Einkehrmöglichkeit Simplon Ort mit Einkehrmöglichkeit Gstein-Gabi Feerberg Sattel, Pass Furggu Ort mit Einkehrmöglichkeit Zwischbergen Bach Grosse Wasser Brücke Brücke Ort mit Einkehrmöglichkeit Gondo

Höhenprofil

Tourenverlauf

Beschreibung

Archäologische Funde belegen, dass der Simplonpass bereits in der Bronze- und Eisenzeit sowie von den Römern als Übergang benutzt worden ist; nachgewiesen ist ein Passweg erst ab 1235 und von da an stellte sich ein reger Säumerbetrieb ein. Im 17. Jh. wurde die Route durch Kaspar Jodok Stockalper mit vielen Versorgungsstationen und Kunstbauten an schwierigen Geländepassagen versehen. Napoleon ließ zwischen 1800 und 1805 eine moderne Fahrstraße ausbauen, deren Linienführung so genial war, dass die heutige Nationalstraße in weiten Bereichen dieser bautechnischen Glanzleistung folgt – daher sind Spuren dieser Trasse heute weitgehend verschwunden, während die Stockalpersche Wegführung sich im Gelände an vielen Stellen rekonstruieren ließ und dort nun mit viel Aufwand freigelegt und wiederhergestellt werden konnte. Doch nicht nur der Weg selbst, sondern auch die Bauten in seinem Bereich bilden nun ein grandioses und in seiner Art einmaliges Freiluftmuseum, eine ideale Verbindung zwischen Naturerlebnis und historischen Informationen; so dokumentieren kleine Ausstellungen, über den Wegverlauf verteilt, Themen zu den früheren Lebensverhältnissen wie Landwirtschaft, Bergbau oder den Warentransport. Das ganze nennt sich »Ecomuseum« (eine Idee aus den 60er-Jahren in Frankreich) – der Versuch einer ganzheitlichen Darstellung einer zusammenhängenden Region in ihrem geografischen, sozialen und kulturellen Umfeld. Die gesamte Route ist auf zwei bis drei Tage angelegt. Wir beschreiben hier die älteste Routenführung, welche die Gondoschlucht über das Zwischbergental umgeht und damit einen weiteren Pass, die Furggu, überwinden muss. Seit einigen Jahren wurde als Alternative zu diesem Abschnitt auch eine historische Route durch die Gondoschlucht angelegt, von der aus noch Abschnitte der Napoleonischen Straße zu bewundern sind. Das Museum »Alte Kaserne« vor Beginn der Gondoschlucht ist in jedem Fall einen Besuch wert!

Resting Place Public Transport Multi-Day-Tour Rundweg

Verlag

Diese Tour wurde vom Bergverlag Rother bereitgestellt.
Autor: Michael Waeber, Hans Steinbichler


Parkplatz / Anfahrt

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Umgebung

Tour Tags

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