Bloggerview ist unsere Outdoorblog-Leseempfehlung an euch. Hier stellen wir euch regelmäßig Outdoor Blogs vor und zeigen wer dahinter steckt. Wir geben euch einen Einblick und ihr entscheidet, ob ihr diesen Blog in Zukunft verfolgen möchtet. Diesmal stellen wir euch Anita vom Reise- und Outdoorblog Travelita vor.

Screenshot Travelita
Travelita – Outdoor- und Reiseblog

Hallo Anita! Es freut mich dich heute in unserem Bloggerview vorzustellen! Meine erste Frage an dich: Um was geht es in deinem Blog Travelita und über was schreibst du gern?

Hallo liebe Enziano-LeserInnen, freut mich, dass ich mich in dieser Runde vorstellen darf. In meinem Blog Travelita dreht sich alles ums Reisen im In- und Ausland und den damit verbundenen Erlebnissen. Ich Sommer und Winter bin ich am liebsten in den Schweizer Bergen unterwegs und widme dieser Leidenschaft auf meinem Blog mit den Themen „Wandern“ und „Wintersport“ eigene Kategorien. Dazwischen besuche ich auch gerne Städte oder erkunde mit dem Mietwagen neue Länder – in den Norden zieht es mich immer wieder. Diese Vielfalt schätze ich auch beim Schreiben. Mal gibt’s einen Cityguide, mal einen Wanderbericht und mal eine Anekdote von unterwegs.

Welche drei Eigenschaften beschreiben dich als Person am besten?

Hmmmm, schwierig. neugierig, dickköpfig, kreativ

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Anita, die Bloggerin von Travelita (Foto: Anita Brechbühl)

Wann hast du eigentlich deinen ersten Blogartikel geschrieben und wie kam es dazu?

Mein allererster Blogartikel ging im Frühling 2012 online. So richtig gepackt hat es mich im August 2012. Da hatte ich mein Studium fertig und einige Reisen in der Pipeline. Und ich hatte zu diesem Zeitpunkt festgestellt, dass ich mich gar nicht mehr an all die Details meiner früheren Backpacking-Trips erinnern kann. Wie hieß schon wieder dieses tolle Hostel oder wo nochmal hatten wir die besten Enchiladas…? Wenn mich heute Freunde nach Tipps fragen, kann ich ihnen einfach den Link zum Blogposts schicken. Mein virtuelles Gehirn quasi.

Die Idee mit dem Blog hatte übrigens mein Freund. Ich hatte nie verstanden, was er genau auf diesem Twitter und so macht. Kurzerhand setzte er mir den Blog auf und richtete mir einen Twitter-Account ein. Wer hätte gedacht, dass mich das so packt und ich auch über drei Jahre später noch immer voller Leidenschaft meine Erlebnisse online festhalte.

Was sind deine Lieblingswanderungen und warum?

Ich mag Wanderungen mit schönen Aussichten, Bergseen und abwechslungsreichen Wegen. Und die schönsten Wege sind meist dort, wo keine Seilbahn und Straße hinführt. Meine aktuelle Lieblingswanderung führt in den hintersten Ecken des wunderschönen Lötschentals im Wallis. Die Rundwanderung startet auf der Fafleralp und führt bis zur Anenhütte mit Blick auf die Gletscherzunge des Langgletschers inmitten des UNESCO-Gebiets Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Dazwischen wandert man an zwei wunderschönen Bergseen vorbei. Lötschentaler Alpenromantik und Natur pur. Einfach Herrlich.

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Lötschental im Wallis (Foto: Anita Brechbühl)

Ebenfalls zu meinen Lieblingstouren gehört die Wanderung ab Stechelberg ins Hintere Lauterbrunnental. Diese lässt sich in zwei Etappen aufteilen und mit einer Übernachtung im Kerzenhotel Obersteinberg kombinieren. Das Abendessen gibt es dort oben im flackernden Kerzenlicht.

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Wandern im Hinteren Lauterbrunnental (Foto: Anita Brechbühl)

Hast du schon mal ein kurioses oder spannendes Erlebnis auf einer Wanderung, von dem du erzählen möchtest? Vielleicht eine besondere Begegnung oder ein interessantes Naturschauspiel?

Definitiv kurios war diesen Sommer die Begegnung mit einem Nacktwanderer. Das Thema „Nacktwanderer“ wurden in den Schweizer Medien insbesondere im Zusammenhang mit dem Appenzellerland in den letzten Jahren stark thematisiert. Etwas irritiert ist man halt schon, wenn einem plötzlich eine splitterfasernackte Gestalt mit Wanderschuhen und Rucksack entgegenkommt. Wir haben uns freundlich gegrüsst, sind danach mit einem Grinsen im Gesicht weitergewandert und haben ausgiebig darüber diskutiert, ob es nicht konsequenter wäre, auch noch auf die Schuhe und den Rucksack zu verzichten und ob das nun tatsächlich das ultimative Freiheitsgefühl ist.

Auf welche Bedingungen achtest du, wenn du eine Wanderung für dich aussuchst?

Da wir gerne Fotografieren, suchen wir uns meist Routen aus, die fürs Auge was zu bieten haben. Für uns sind Wanderungen immer auch Fototouren. Dann achte ich natürlich auch auf die Saison und das Wetter. In der Schweiz hat man das Glück, dass in kurzer Zeit ganz unterschiedliche Wetterzonen erreichen kann. Was mir dagegen überhaupt nicht wichtig ist, ist auf einem Gipfel zu stehen.

Welche Rolle spielen für dich die digitalen Dinge, wie Apps, Webplattformen und Blogs?

Die besten Wandertipps erhalte ich von meiner Mama. Ansonsten inspirieren mich die schönen Bilder auf Instagram, neue Regionen zu erkunden oder ich frage meine Twitter-Follower nach Routenempfehlungen.

Für die Wanderplanung benutze ich die Dienste von Schweiz Mobil – meiner Meinung nach die beste Seite für Routenplanungen in der Schweiz. Man kann sich die Touren speichern und hat dann auch via App von unterwegs Zugriff. Wenn wir eine schwierigere Tour planen – wie beispielsweise den ersten Viertausender diesen Herbst – lese ich gerne die Routenbeschriebe auf hikr.org.

Ansonsten bin ich nicht so der App-Freak und benutze höchstens noch die Wetter-App.

Welche Überschrift würdest du diesem Interview mit dir geben? Wieso hast du dich für dieses Motto entschieden?

Das Auge wandert mit.

Vielen Dank liebe Anita für dieses schöne Interview mit dir!

 

Wer mehr von Anita lesen möchte, findet ihren Blog hier: Travelita


Viele Grüße,
Stephanie

Tourenportal mit dem PC: www.enziano.com
zur App: www.enziano.com/app
Lasst euch durch Bergtourenbeschreibungen für die nächste eigene Tour inspirieren!

 

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